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Neben staatlichen
Geldern benötigen wir zusätzlich rund
60.000 Euro im Jahr, um die neuen Wege zu finanzieren. Aus diesem Grund
suchen wir 1000 Menschen, die für nur 5 Euro monatlich eine symbolische
Patenschaft übernehmen. Ihr Patengeld geht an den Förderverein "Paten
für Straßenkids e. V." und kommt direkt Hamburgs Straßenkids
zu Gute.
Darüber wacht ein ehrenamtlich arbeitender Vergabeausschuss. Ihr Patengeld
fließt in diese drei Projekte sowie in 'Doktor
Georg':
Aus-Zeit
Die Anlaufstellen von basis & woge e.V. bedeuten für die Kids eine
Auszeit vom Straßenalltag. Hier können sie sich ausruhen, essen,
spielen und reden, während unsere Mitarbeiter/innen die Möglichkeit
nutzen Kontakte zu knüpfen, sich die Sorgen und Nöte der jungen
Menschen anzuhören und weitere Hilfen anzubieten. Das ist nicht leicht.
Die jungen Leute misstrauen in der Regel den Offerten Erwachsener, zu negativ
sind ihre bisherigen Erfahrungen. Deshalb setzen wir auf Zeit und auf unsere
Verlässlichkeit. Wir bleiben dran und schaffen immer wieder neue Anlässe
für ein Gespräch oder für eine gemeinsame Unternehmung.
Lern-Lust
Mit Schule verbinden die meisten negative Erfahrungen. Viele haben keinen
Abschluss. Damit sind die Aussichten auf einen Job oder gar eine Lehrstelle
schlecht. Die jungen Menschen fühlen sich nutzlos. Diesen Kreislauf
will das Lern-Projekt durchbrechen. Zweimal wöchentlich gestalten Studenten
der Uni Hamburg Unterricht vor Ort, der sich an den Interessen der Kids orientiert.
Nähen, kochen, lesen, rechnen, Lebensläufe schreiben. "Hey,
das macht ja Laune", heißt es. Mit der Lust wächst auch das
Selbstbewußtsein.
Cash-Works / Flohbuy
"Ich kann doch nichts", lautet eine der Stereotypen. Und wirklich:
Anforderungen wie Pünktlichkeit und Durchhaltevermögen können
nur wenige einhalten. Trotzdem wollen sie Geld verdienen. Bei CASH können
sie: Mädchen und Jungs packen mit an, räumen auf oder streichen
Wände. Jede Stunde zählt. CASH auf die Hand. Die Kids sind pünktlich,
stolz tragen sie die Overalls. "Diesen Pullover habe ich von eigenem
Geld gekauft", erzählt einer laut. Andere geben sich damit nicht
mehr zufrieden. Sie wollen sich jetzt "richtige" Arbeit suchen.
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